Vladimir Janda-Preis - ein Projekt der Deutschen Stiftung für Manuelle Medizin

In Gedenken an Prof. Dr. med. Vladimir Janda, Karls Universität Prag und in Würdigung seines Lebenswerks vor allem für die muskuloskelettalen Grundlagen vieler Bereiche der Medizin: Physikalische und rehabilitative Medizin, Manuelle Medizin, Sportmedizin u.a., wird der „Vladimir Janda - Preis“ gemeinsam von

  • der Ludwig Artzt Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Dornburg,
  • der Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin ÄMM e.V. Berlin und
  • dem Verein zur Förderung der Faszienforschung e.V.

ins Leben gerufen, um hervorragende wissenschaftliche Arbeiten von Therapeuten und Medizinern auf dem Gebiet der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems des Menschen zu würdigen und auszuzeichnen.

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Rückblick: 22. Lehrertreffen der ÄMM am 04.05.2018

Auch in diesem Jahr fand wieder unser traditionelles Treffen für Lehrkräfte im Fachgebiet "Manuelle Therapie" an physiotherapeutischen Einrichtungen mit folgendem Thema statt:

Theorievortrag "Schulter- und Schultergürtel aus anatomischer und funktioneller Sicht"

(Antje Thiel-Dzierzon, Andreas Kreher)

Praktischer Teil zum Thema sowie didaktisch aufbereitete Übungsbeispiele "Schulter und Schultergürtel"

(Antje Thiel-Dzierzon, Andreas Kreher)

Erfahrungsaustausch und Abschlussdiskussion

Symposium Manuelle Medizin in Klinik und Praxis am 23./24.06.2017 in Sommerfeld

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Klinik für Manuelle Medizin Sommerfeld veranstalteten die "Arbeitsgemeinschaft nichtoperativer orthopädischer manualmedizinischer Akutkliniken (ANOA)" und die "Ärztevereinigung für Manuelle Medizin (ÄMM)" in der "Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM)" gemeinsam ein Symposium. Ziel war der kollegiale Austausch von Wissen und Erfahrungen u.a. in Podiumsdiskussionen und Workshops, um Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Stellungnahme zum Urteil des OLG Düsseldorf

Die Justitiarin der ÄMM, Frau Rechtsanwältin Kögler, hat in einem Rundschreiben an die Absolventen der Fortbildung zum „Diplom Osteopathische Befunderhebung und Therapie (D.O.B.T.)“ der ÄMM/BAOM Stellung zum Urteil des OLG Düsseldorf (I-20 U 236/13) genommen. Sie betont, dass es sich um eine Einzelfallentscheidunghandelt, die im Zusammenhang mit einer Abmahnung, die sich aus der Werbung für die Praxis ergab, steht. Kernaussage der Justitiarin ist, dass alle Absolventen, die das Diplom D.O.B.T. der ÄMM erworben haben, berechtigt sind, Manuelle Therapie inklusive osteopathischer Verfahren auf ärztliche Verordnung an ihre Patienten abzugeben. Die osteopathischen Techniken, die bei der ÄMM/BAOM gelehrt werden und die zu einem Diplomabschluss führen, sind zulässige Behandlungsmethoden, die eine Gefährdung für den Patienten aufgrund des erworbenen Diploms und der generellen Verpflichtung zur Weiter- und Fortbildung ausschließen sollen. Um unnötige Angriffspunkte zu vermeiden, rät sie, keine Werbung als Osteopath zu betreiben, da dies keine in Deutschland geregelte Berufsbezeichnung ist.

Osteopathische Verfahren als Bestandteil und Erweiterung der Manuellen Medizin

Seit vielen Jahren setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) für eine Qualitätssicherung in der Anwendung osteopathischer Verfahren ein. Ihre Stellungnahme veröffentlichte die DGMM als sogenannte "Jenenser Erklärung" im Oktober 2012. Deshalb bietet die Ärztevereinigung für Manuelle Medizin - Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e.V. mit ihrer Berliner Akademie für Osteopathische Medizin (BAOM) eine strukturierte curriculäre Fortbildung in osteopathischen Verfahren an. 

Osteopathische Verfahren - Curriculäre Fortbildung in Kooperation mit den Landesärztekammern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin

Die strukturierte curriculäre Fortbildung "Osteopathische Verfahren" erfolgt im Kurssystem. Das von den Landesärztekammern angebotene modulare Curriculum umfasst 160 Unterrichtseinheiten (=UE). Zusammen mit dem Kurs der Zusatz-Weiterbildung "Manuelle Medizin" ergibt dies 480 UE. Die kursmäßig durchzuführende Fortbildung "Osteopathische Verfahren" besteht aus 

  • einem 160 Stunden umfassende Fortbildungs-Curriculum für diejenigen ärztlichen Kollegen, die die Zusatzbezeichnung "Manuelle Medizin" führen. Dabei werden vertiefende Fähigkeiten und Fertigkeiten in der palpatorischen Diagnostik sowie Therapie des Bewegungssystems in seinen knöchernen, myofaszialen, viszerofaszialen und neurofaszialen Anteilen vermittelt. Diese Inhalte werden in strukturierten und in ihrer Reihenfolge festgelegten Abschnitten durchgeführt, um so in einem modularen Aufbau der Inhalte vom Einfachen zu entsprechen.
  • Nach Absolvierung des Curriculums und entsprechender Prüfung erfolgt die Vergabe eines Fortbildungszertifikats durch die zuständige Landesärztekammer.

Prinzipielles Ziel der strukturierten curriculären Fortbildung ist es, die osteopathischen Verfahren als diagnostische und therapeutische Option in das Methodenspektrum der Ärzteschaft aufzunehmen. Ein praktisches Ziel dieser ärztlichen Fortbildung ist das Erlernen der palpatorischen und motorischen Fertigkeiten für die Erkennung, differenzierte Bewertung und Behandlung gestörter Beweglichkeit knöcherner, muskulärer und faszialer Systeme des Bewegungssystems.

Osteopathische Verfahren als Leistung Gesetzlicher Krankenkassen

Einige Gesetzliche Krankenkassen eröffnen ihren Versicherten die Möglichkeit osteopathischer Behandlungen, nachdem sie die Qualität der dazu erforderlichen Fortbildung in osteopathischen Verfahren für Ärzte und Physiotherapeuten überprüft haben. Unsere Fortbildungen mit Diplomabschluss werden in diesem Zusammenhang für die Kostenübernahme im Rahmen der Satzungsleistung von einigen Krankenkassen anerkannt. Bitte informieren Sie sich bei den für Sie relevanten Krankenkassen nach dem aktuellen Stand dieser Anerkennung.

 

HINWEIS: Projekt Bildungsprämie* wird fortgesetzt

Die ÄMM beteiligt sich auch weiterhin am Projekt Bildungsprämie* und erkennt in diesem Rahmen den Prämiengutschein für Weiterbildungsinteressierte an! Derzeit läuft die dritte Förderphase. Die Beratungsstellen bieten dazu Beratungen an und stellen neue Prämiengutscheine aus.

Die ÄMM möchte mit dieser Maßnahme all diejenigen zu einer Weiter-/Fortbildung im Bereich Manuelle Medizin/Therapie motivieren, denen andernfalls berufliche Aufstiegs-Chancen aufgrund finanzieller Engpässe verwehrt blieben.

Weitere Informationen zum Thema Bildungsprämie...

 

*Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

 

Veranstaltungskalender

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August 2018

Wissenschaftliche Bewertung osteopathischer Verfahren der BÄK

Bekanntmachung von 2009

Positionspapier IFK und ÄMM

Osteopathische Verfahren in der Physiotherapie

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Jenenser Erklärung 2012

Die Stellungnahme der DGMM zur "Osteopathie"

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Jenenser Erklärung 2013

Osteopathische Therapie in der Physiotherapie

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Muskulatur im Brennpunkt

In der Ausgabe 2/2013 der Zeitschrift Manuelle Medizin erschien ein Beitrag unserer Dozentin Dr. med. Gabriele Harke zum Thema Muskelschmerz, Haltung und Sensomotorik. Zum Fachartikel...

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