Prävention - Aktiv von Kopf bis Fuß

Das Programm soll Menschen mit hauptsächlich sitzender Tätigkeit motivieren, durch leicht verständliche Übungen mit geringem Zeitaufwand, typische Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich, Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen vorzubeugen. Überzeugen Sie sich selbst und testen Sie die Übungen mit gesprochener Anleitung sowie Abbildungen.

23. Treffen der LehrerInnen an Schulen für Physiotherapie

In diesem Jahr fand unser traditionelles Treffen der Lehrkräfte an Physiotherapie-Schulen im  Fachgebiet „Manuelle Therapie“ am 10. Mai 2019 in den Räumen des ÄMM-Fortbildungszentrums Berlin-Mitte statt. Erstmalig wurde die Veranstaltung ganztägig durchgeführt, auf Wunsch vieler Teilnehmer der vergangenen Jahre. 25 Lehrerinnen und Lehrer von 17 verschiedenen Schulen – von Kiel bis Tübingen, von Cottbus bis Göttingen – diskutierten und übten praktisch gemeinsam mit unserem Referententeam Antje Thiel-Dzierzon und Andreas Kreher rund um das Thema „Diaphragma“. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den Erfahrungsaustausch und laden schon jetzt zum nächsten Treffen am 15. Mai 2020 nach Berlin ein.

Weiterbildungs-Stipendium Manuelle Therapie

gefördert durch die Deutsche Stiftung für Manuelle Medizin

Das Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e.V. und die Deutsche Stiftung Manuelle Medizin (DSMM) vergeben erstmals ab 2019 gemeinsam Stipendien für die Zertifikatsweiterbildung Manuelle Therapie. Das Stipendium fördert Weiterbildungen, die in der Regel berufsbegleitend absolviert werden und unterstützt damit besonders kleine Physiotherapie-Praxen bei der Suche nach qualifiziertem Personal. Es werden die Gebühren für die sechs Kursmodule der Zertifikatsweiterbildung inklusive Abschlussprüfung für alle Kursstandorte der ÄMM in Deutschland übernommen.

Damit möchten die ÄMM und die DSMM auf die Notwendigkeit der Förderung beruflicher Weiterbildung im Bereich Manuelle Therapie sowie auf die zunehmend schwierige berufliche Situation von Physiotherapeuten aufmerksam machen.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Vladimir Janda Preis 2018 in Berlin verliehen

In Gedenken an Prof. Dr. med. Vladimir Janda, Karls Universität Prag und in Würdigung seines Lebenswerks vor allem für die muskuloskelettalen Grundlagen vieler Bereiche der Medizin: Physikalische und rehabilitative Medizin, Manuelle Medizin, Sportmedizin u.a., wurde der „Vladimir Janda Preis“ gemeinsam von

  • der Ludwig Artzt Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Dornburg,
  • der Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin ÄMM e.V. Berlin und
  • dem Verein zur Förderung der Faszienforschung e.V.

ins Leben gerufen, um hervorragende wissenschaftliche Arbeiten von Therapeuten und Medizinern auf dem Gebiet der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems des Menschen zu würdigen und auszuzeichnen.

Anlässlich des 5. Internationalen Faszienkongresses in Berlin wurde Herrn Dr. sc. hum Andreas Schilder (Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg) am 16. November für zwei experimentelle Studien, die sich mit der Qualität von Rückenschmerzen beschäftigen, der Vladimir Janda Preis verliehen.

 

Stellungnahme zum Urteil des OLG Düsseldorf

Die Justitiarin der ÄMM, Frau Rechtsanwältin Kögler, hat in einem Rundschreiben an die Absolventen der Fortbildung zum „Diplom Osteopathische Befunderhebung und Therapie (D.O.B.T.)“ der ÄMM/BAOM Stellung zum Urteil des OLG Düsseldorf (I-20 U 236/13) genommen. Sie betont, dass es sich um eine Einzelfallentscheidunghandelt, die im Zusammenhang mit einer Abmahnung, die sich aus der Werbung für die Praxis ergab, steht. Kernaussage der Justitiarin ist, dass alle Absolventen, die das Diplom D.O.B.T. der ÄMM erworben haben, berechtigt sind, Manuelle Therapie inklusive osteopathischer Verfahren auf ärztliche Verordnung an ihre Patienten abzugeben. Die osteopathischen Techniken, die bei der ÄMM/BAOM gelehrt werden und die zu einem Diplomabschluss führen, sind zulässige Behandlungsmethoden, die eine Gefährdung für den Patienten aufgrund des erworbenen Diploms und der generellen Verpflichtung zur Weiter- und Fortbildung ausschließen sollen. Um unnötige Angriffspunkte zu vermeiden, rät sie, keine Werbung als Osteopath zu betreiben, da dies keine in Deutschland geregelte Berufsbezeichnung ist.

Osteopathische Verfahren als Bestandteil und Erweiterung der Manuellen Medizin

Seit vielen Jahren setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) für eine Qualitätssicherung in der Anwendung osteopathischer Verfahren ein. Ihre Stellungnahme veröffentlichte die DGMM als sogenannte "Jenenser Erklärung" im Oktober 2012. Deshalb bietet die Ärztevereinigung für Manuelle Medizin - Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e.V. mit ihrer Berliner Akademie für Osteopathische Medizin (BAOM) eine strukturierte curriculäre Fortbildung in osteopathischen Verfahren an. 

Osteopathische Verfahren - Curriculäre Fortbildung in Kooperation mit den Landesärztekammern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin

Die strukturierte curriculäre Fortbildung "Osteopathische Verfahren" erfolgt im Kurssystem. Das von den Landesärztekammern angebotene modulare Curriculum umfasst 160 Unterrichtseinheiten (=UE). Zusammen mit dem Kurs der Zusatz-Weiterbildung "Manuelle Medizin" ergibt dies 480 UE. Die kursmäßig durchzuführende Fortbildung "Osteopathische Verfahren" besteht aus 

  • einem 160 Stunden umfassende Fortbildungs-Curriculum für diejenigen ärztlichen Kollegen, die die Zusatzbezeichnung "Manuelle Medizin" führen. Dabei werden vertiefende Fähigkeiten und Fertigkeiten in der palpatorischen Diagnostik sowie Therapie des Bewegungssystems in seinen knöchernen, myofaszialen, viszerofaszialen und neurofaszialen Anteilen vermittelt. Diese Inhalte werden in strukturierten und in ihrer Reihenfolge festgelegten Abschnitten durchgeführt, um so in einem modularen Aufbau der Inhalte vom Einfachen zu entsprechen.
  • Nach Absolvierung des Curriculums und entsprechender Prüfung erfolgt die Vergabe eines Fortbildungszertifikats durch die zuständige Landesärztekammer.

Prinzipielles Ziel der strukturierten curriculären Fortbildung ist es, die osteopathischen Verfahren als diagnostische und therapeutische Option in das Methodenspektrum der Ärzteschaft aufzunehmen. Ein praktisches Ziel dieser ärztlichen Fortbildung ist das Erlernen der palpatorischen und motorischen Fertigkeiten für die Erkennung, differenzierte Bewertung und Behandlung gestörter Beweglichkeit knöcherner, muskulärer und faszialer Systeme des Bewegungssystems.

HINWEIS: Projekt Bildungsprämie* wird fortgesetzt

Die ÄMM beteiligt sich auch weiterhin am Projekt Bildungsprämie* und erkennt in diesem Rahmen den Prämiengutschein für Weiterbildungsinteressierte an! Derzeit läuft die dritte Förderphase. Die Beratungsstellen bieten dazu Beratungen an und stellen neue Prämiengutscheine aus.

Die ÄMM möchte mit dieser Maßnahme all diejenigen zu einer Weiter-/Fortbildung im Bereich Manuelle Medizin/Therapie motivieren, denen andernfalls berufliche Aufstiegs-Chancen aufgrund finanzieller Engpässe verwehrt blieben.

Weitere Informationen zum Thema Bildungsprämie...

 

*Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

 

Veranstaltungskalender

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Januar 2019

Wissenschaftliche Bewertung osteopathischer Verfahren der BÄK

Bekanntmachung von 2009

Positionspapier IFK und ÄMM

Osteopathische Verfahren in der Physiotherapie

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Jenenser Erklärung 2012

Die Stellungnahme der DGMM zur "Osteopathie"

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Jenenser Erklärung 2013

Osteopathische Therapie in der Physiotherapie

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Muskulatur im Brennpunkt

In der Ausgabe 2/2013 der Zeitschrift Manuelle Medizin erschien ein Beitrag unserer Dozentin Dr. med. Gabriele Harke zum Thema Muskelschmerz, Haltung und Sensomotorik. Zum Fachartikel...

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